Kwaheri Yamba! Tschüss Yamba!

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Heute ist mein letzter Arbeitstag in Yamba. Ich kann es kaum glauben, wie schnell diese vier Wochen in den Usambarabergen vergangen sind. Auch wenn es Tage und Nächte gab, die mir endlos erschienen – weil es beispielsweise besonders kalt oder stürmisch oder neblig war, weil die Metallschüsseln voll Erde, die wir auf der Baustelle abgetragen haben, kein Ende nehmen wollten, oder einfach, weil es zur Abwechslung statt Linsen Bohnen zu essen gab.

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Bildung, Teil 4: Blick ins Klassenzimmer

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Unterricht in Milingano mit Lehrerin Emily

Village Africa ist in fünf Schulen in der näheren Umgebung aktiv: Natürlich in Yamba. Hier hat die Organisation beispielsweise Schultoiletten gebaut. Vorher gingen die Kinder in der Pause hinter den nächsten Busch. In Yamba arbeiten derzeit zwei ehrenamtliche Lehrer aus England und Australien. In Milingano hat Village Africa außer Toiletten auch ein Klassenzimmer gebaut. Dort, in Mibukwe und in Kweulasi sind derzeit drei Lehrer ehrenamtlich im Einsatz. In Kwembalazi ist die Schule noch im Aufbau. Village Africa hat dort aber immerhin schon Schultoiletten und einen Wassertank gebaut. Für ihn gibt es aber keine Abdeckung, weil die Genehmigung der Regierung dafür noch aussteht. Weiterlesen

Im Gespräch mit Hausmädchen Stella

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Für ein deutsches Wirtschaftsmagazin interviewe ich das Hausmädchen Stella. Sie betreut das Büro von Village Africa und wird dafür überdurchschnittlich bezahlt. Und das ist gut so, denn Stella hat keine Zeit mehr, ihren eigenen Haushalt zu führen und das Feld zu bestellen. Das machen andere für sie, und da sie als Hausmädchen gut verdient, kann sie einen Teil des Geldes an andere als Lohn weitergeben. So kommt ein Wirtschaftskreislauf in Gang. Weiterlesen

Bildung, Teil 3: Zwei ehrenamtliche Lehrer im Gespräch

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Bethany Taylor aus Ipswich, England, wird in Yamba nur Bee genannt. Sie ist 20 Jahre alt, mit der Schule fertig, aber noch nicht im richtigen Job gelandet. Sie war 2011 fünfeinhalb Monate als Englischlehrerin in Yamba, und hat beschlossen, zurückzukommen. Ihr Ziel ist es, im gemeinnützigen Sektor in England zu arbeiten, doch es sei nicht einfach, dort hineinzukommen, sagt sie. Und sie möchte nicht damit beginnen, Tee für die Abteilung zu kochen. Bee hofft, den Einstieg ins Berufsleben über ihre Praxiseinsätze bei Village Africa zu schaffen.
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Kirchenbesuch mit Überraschungen

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Wenn man vom Aufenthaltsraum der Ehrenamtlichen einige Meter den Berg hinuntergeht, biegt links ein schmaler Weg zwischen brusthohem Gras und Gebüsch ab. Folgt man ihm, kommt nach der Kurve ein Haus, es geht weiter den Berg hinab, durch Mais- und Bohnenfelder um ein Tal herum. Nach etwa zehn Minuten steigt der Pfad auf der anderen Seite des Tales steil an und führt zur evangelischen Kirche. Sie ist viel kleiner als die katholische, und der rotbraune Lehmputz ist fast überall im Innenraum abgefallen, so dass man die rissige Lehmwand und das Holzgerüst dahinter sehen kann. Das Blechdach lässt an vielen kleinen Stellen Tageslicht herein, einige Löcher sind jedoch so groß, dass ein Kind durchpassen würde. Im Dachgebälk haben Wespen ihre Nester. Weiterlesen

Kleiderspenden für Village Africa

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Kleiderspenden sind bei Village Africa nicht nur willkommen, sie werden auch ernst genommen. Maiko aus dem Management-Team erfasst zunächst jede Jacke, jeden Pulli, jeden Strampelanzug einzeln. Dann erstellt er eine Liste der Familien, die dringend etwas aus der Kleiderspende brauchen und lädt sie ein, an einem bestimmten Tag zu einer festgelegten Zeit zu einem bestimmten Ort zu kommen. Weiterlesen

Bildung, Teil 2: Wie man ehrenamtlicher Lehrer bei Village Africa wird

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Jessica Broughton aus Schottland hat gerade das Training für künftige Lehrer bei Village Africa besucht.

Wer in Village Africa als Lehrer arbeiten möchte, muss sich zunächst mit einem Motivationsschreiben, einem Lebenslauf und Zeugnissen bewerben. Dann findet mindestens ein Telefongespräch mit der Agentur PoD statt, die die Auswahl der Ehrenamtlichen für die britische Nichtregierungsorganisation übernommen hat. Außerdem muss der Bewerber eine Referenz nennen, die bereit ist sehr viele Fragen zu dem Betreffenden zu beantworten. Passt das alles, geht es ums Geld. Je länger man bei Village Africa bleibt, desto günstiger ist die Auszeit letztlich. Denn die Erlaubnis der Regierung, ehrenamtlich in Tansania zu arbeiten, kostet für Leute, die vier Wochen bleiben, genauso viel, wie für Leute, die drei Monate bleiben. Die Unterkunft bei Village Africa wird jedoch nach der vierten Woche günstiger. Geld kosten auch die Flüge, Medikamente und Impfungen, wenn sie nicht von der Krankenkasse bezahlt werden, und Ausflüge sowie die Auswärtswochenenden.

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